Google Reader geht, Reeder App bleibt (Update)

Reeder AppWas für ein Drama! Google hat vor ein paar Tagen angekündigt, dass der hauseigene RSS-Reader kurz vor dem Aus steht – die Galgenfrist läuft noch bis zum Juli 2013. Wie so viele, habe auch ich von dieser Nachricht schockiert über meinen RSS-Feed erfahren. Das schlimme daran: Seit Jahren benutze ich zum Lesen meiner Feeds den wundervollen Reeder von Silvio Rizzi auf Mac und iOS. Durch den Google Reader synchronisierte Reeder bisher alle gelesenen, ungelesenen und favorisierten Artikel über die verschiedenen Geräte hinweg. Deshalb war meine Befürchtung, dass mit dem Google Reader nun auch die Reeder App in die ewigen Jagdgründe eingehen würde. Aber wie es scheint, gibt es Entwarnung:

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The Art of Creative Coding

YouTube Preview Image

Passend zum letzten Post hier noch die aktuelle Doku von PBS Off Book über Creative Coding:

Programming plays a huge role in the world that surrounds us, and though its uses are often purely functional, there is a growing community of artists who use the language of code as their medium. Their work includes everything from computer generated art to elaborate interactive installations, all with the goal of expanding our sense of what is possible with digital tools. To simplify the coding process, several platforms and libraries have been assembled to allow coders to cut through the nitty-gritty of programming and focus on the creative aspects of the project. These platforms all share a strong open source philosophy that encourages growth and experimentation, creating a rich community of artists that share their strategies and work with unprecedented openness.

YouTube Direktlink: PBS Off Book: The Art of Creative Coding

CLOUDS interactive documentary über Digital Art

Die “CLOUDS interactive documentary” ist ein durch Kickstarter finanzierter Film über Digitale Kunst in dem codeverliebte Künstler, Designer, Kuratoren und Kritiker zu Wort kommen. Die Interviews selbst wurden mit RGBD-Technik aufgenommen und anschließend mit Effekten versehen. So gelingt es den Machern der Doku, auf der Bildebene vieles zu visualisieren, was die Interviewpartner in ihren Ausführungen beschreiben. Sehr interessanter Ansatz mit Hilfe einer neuen Technologie über eine relativ junge Art des künstlerischen Ausdrucks zu berichten.

Interaktive Kontaktseite im Stile eines alten Video-Games

ContactPageWer mit den Jungs von Dark Igloo Kontakt aufnehmen will, landet auf einer Webseite, die wie ein Video-Game aus den 80ern (wenn nicht gar frühen 90ern) aufgemacht ist. Um eine Mail zu schicken, muss ein kurzes Spiel absolviert werden, bei dem es darum geht, zu “Roxanne” von “The Police” (würde mal sagen 16bit-Version) einen Briefumschlag über eine Rennstrecke zu befördern. Das ist nebenbei gesagt bestimmt die effektivste Methode, um seine Mail-Adresse auf einer öffentlichen Seite vor Spam zu schützen.

Dark Igloo via Laughingsquid

 

Cheat Sheet für manuelle DSLR-Fotografie

Der Neueinstieg in die Fotografie mit einer digitalen Spiegelreflexkamera (DSLR) kann schon recht verwirrend sein. Plötzlich wartet eine Fülle an manuellen Einstellungsmöglichkeiten auf einen, doch all die neuen Möglichkeiten tragen nicht automatisch zu besseren Fotos bei. Im Gegenteil: Wer die Vorzüge der Einstellungsvielfalt kreativ nutzen möchte, muss sich zunächst intensiv mit seiner Kamera auseinandersetzen. Zwar können moderne Kameras automatisch vernünftige Bilder machen, aber die Kamera weiß natürlich nicht welchen Effekt man erzielen möchte (s.u.).

Um es Einsteigern leichter zu machen, hat Miguel Yatco (Living in the Stills) eine Infografik erstellt, die alle üblichen Funktionen übersichtlich darstellt und in Beziehung setzt. Das Cheat Sheet ist schon vor einer ganzen Weile durch die Blogs gegangen, aber ich möchte es selbst noch einmal hier vorstellen, da es mir auch sehr geholfen hat, mir die Zusammenhänge der Einstellungen noch einmal vor Augen zu führen:

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Snapseed für iOS jetzt kostenlos

Snapseed ist, was die Bearbeitung von Fotos auf iPad und iPhone angeht, mein absoluter Favorit. Zwar ziehe ich Aperture und Photoshop auf dem Mac meist vor, aber falls mal auf die Schnelle ein Bild aus dem Fotostream bearbeitet werden muss, so nutze ich dazu gerne Snapseed, da die App per Gestensteuerung alle Effekte anbietet, die man so braucht. Auch wenn ich kein großer Fan mehr von Texturen und Analog-Filtern à la Instagram bin, so lassen sich mit Snapseed trotzdem nette Ergebnisse erzielen, wobei man oben drauf noch viel mehr Kontrolle über das Endprodukt hat, als mit einer plumpen Analog-Foto-App. Sehr schön finde ich auch die die Tilt-Shift-Funktion. Weiterlesen

Sowjetische Arcade Kisten

Auf der Seite des Museums für sowjetische Arcade Automaten sind alte russische Zockerkisten zu bestaunen. Neben vielen detaillierten Fotos gibt es die Möglichkeit einige der Games anzutesten. Auf der englischsprachigen Seite kann man nur “Morskoi Boi” spielen, bei dem es darum geht Schiffe per Torpedo auf den Meeresboden zu verfrachten (Schiffe versenken kam schon immer gut an). In der russischsprachigen Version können weitere Games ausprobiert werden.

Museum der Sowjetischen Arcade Maschinen via Nercore

Google-Tipps für die Recherche

Ein paar nützliche Google-Tipps (nicht nur) für das Studium wurden von HackCollege in einer Infografik zusammengetragen. Einige der Hinweise waren mir schon bekannt, andere hingegen haben noch nicht ihren festen Platz in meinem täglichen Workflow eingenommen. Dabei hätten mir insbesondere “filetype:”, “author:” und “intitle:” in der Vergangenheit viel Zeit sparen können. Weiterlesen

DIY: Apple´s Fusion Drive im Eigenbau (Update 2)

Apple hat bei der letzten Keynote den neuen Fusion Drive vorgestellt. Dabei handelt es sich seitens der Hardware um die Kombination einer schnellen Solid State Disk (SSD) und einer herkömmlichen Festplatte (HDD) mit großer Kapazität. Softwareseitig ist in Mountain Lion eine Funktion integriert, die es ermöglicht, aus beiden Platten ein logisches Laufwerk zu erstellen. Dabei werden die Vorteile, die beide Plattentypen mit sich bringen (Geschwindigkeit und Speicherkapazität), kostengünstig miteinander kombiniert. Der Fusion Drive soll in Sachen Geschwindigkeit nur knapp hinter einer reinen SSD-Konfiguration liegen. Hier ein kleines Video, um einen Eindruck vom Geschwindigkeitsvorteil gegenüber einer herkömmlichen Festplatte mit 5400 U/min zu bekommen:

Eigentlich gibt es den Fusion Drive nur für die kürzlich vorgestellten neuen Macs. Doch es gibt die Möglichkeit das ganze durch ein paar Terminalbefehle auch auf älteren Macs zum Laufen zu bringen. Da mein MacBook (Unibody late 2009) zuletzt ziemlich lahm war, habe ich mir eine SSD bestellt und dem Ganzen eine Chance gegeben.  Weiterlesen