The Art of Creative Coding

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Passend zum letzten Post hier noch die aktuelle Doku von PBS Off Book über Creative Coding:

Programming plays a huge role in the world that surrounds us, and though its uses are often purely functional, there is a growing community of artists who use the language of code as their medium. Their work includes everything from computer generated art to elaborate interactive installations, all with the goal of expanding our sense of what is possible with digital tools. To simplify the coding process, several platforms and libraries have been assembled to allow coders to cut through the nitty-gritty of programming and focus on the creative aspects of the project. These platforms all share a strong open source philosophy that encourages growth and experimentation, creating a rich community of artists that share their strategies and work with unprecedented openness.

YouTube Direktlink: PBS Off Book: The Art of Creative Coding

CLOUDS interactive documentary über Digital Art

Die “CLOUDS interactive documentary” ist ein durch Kickstarter finanzierter Film über Digitale Kunst in dem codeverliebte Künstler, Designer, Kuratoren und Kritiker zu Wort kommen. Die Interviews selbst wurden mit RGBD-Technik aufgenommen und anschließend mit Effekten versehen. So gelingt es den Machern der Doku, auf der Bildebene vieles zu visualisieren, was die Interviewpartner in ihren Ausführungen beschreiben. Sehr interessanter Ansatz mit Hilfe einer neuen Technologie über eine relativ junge Art des künstlerischen Ausdrucks zu berichten.

Film: Bombay Beach

Screenshot YT Bombay Beach

Nachdem ich gestern in der Verlängerung Spanien – Portugal einen mentalen Wadenkrampf erlitten habe, bin ich beim Umschalten bei Arte hängen geblieben. Die Bilder, die ich zu sehen bekam, zogen mich direkt in ihren Bann. Es lief „Bombay Beach“, ein teils surrealistisch anmutender Dokumentarfilm von Alma Har’el und das Porträt einer Gemeinschaft von Menschen, die am Rande des Saltonsees in der Colorado-Wüste leben. Einst galt die Region als Urlaubsparadies, doch der See, der 1905 durch einen Dammbruch künstlich entstanden ist, ist inzwischen umgekippt, hat einen hohen Salzgehalt und an den Ufern tummeln sich die toten Fische. Die Ortschaft Bombay Beach ist eine der ärmsten in den USA und in den heruntergekommen Häusern leben nur noch etwa 100 Menschen. Drei davon werden im Film begleitet: Benny ist ein 6-jähriger, manisch-depressiver Junge, der bei seinen waffenvernarrten Eltern in teils haarsträubenden, aber auch liebevollen Verhältnissen lebt. CeeJay ist aus L.A. nach Bombay Beach geflohen, nachdem sein Cousin im Bandenkrieg getötet worden war. Nun träumt er von einer Karriere als Football-Spieler. Und dann ist da noch der alte Red, der einst für die Öl-Firmen gearbeitet hat und sich nun von Kippen und Wiskey ernährt. Er erinnerte mich irgendwie an Johnny Cash. Es ist rührend zu sehen, wie die Leute dort irgendwie über die Runden kommen und ihre Hoffnung und Menschlichkeit nicht verloren haben.

Leider, leider, leider gibt es den Film nicht über die Arte-Mediathek zu sehen. Aber hier ist der Trailer:

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